Die Brüder sind seit 1850 als Fuhrunternehmer in Wittenberg aktiv. Am 9. August 1919 wird Ferdinand Schach als Fuhrwerksbesitzer im Handelsregister eingetragen. Der technische Fortschritt macht es möglich. Mit Beginn des 2. Februar 1927 heißt die Firma Autoverkehrs- und Fuhrwerksunternehmen Ferdinand Schach. Erweitert wird am 7.August 1939 dokumentiert. Die Firmierung lautet nun Wittenberger Beerdigungsinstitut und Autoverkehrs- und Fuhrwerksunternehmen Ferdinand Schach. Die Zeit der DDR hinterlässt ihre ganz eigenen Spuren im Handelsregister. Ab 8.Juni 1976 steht lapidar geschrieben „Von Amts wegen gelöscht“.Die Firma wird nun in den VEB Garten- und Landschaftsgestaltung überführt. Bis zu dem bezeichneten politischen Schicksalsschlag hat der Neffe Otto Coester das Unternehmen im Sinne der Familie Schach, welche selbst keine Kinder hervorbrachte, geleitet. Mit der gesellschaftlichen Wende im Jahr 1989 geht der VEB Gala in das Eigentum der Stadt Wittenberg über, die Privatisierung wird vorangetrieben.